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Donnerstag, 16. Oktober 2014

Koniferen

Zu den Pinopsida, der größten Klasse der Nacktsamer [Gymnospermae], gehörende Pflanzen. Bei den Koniferen (Zapfenträgern) handelt es sich um verholzte Gewächse mit zumeist nadel- oder schuppenförmigen Blättern, deren Samen nicht in einen Fruchtknoten eingeschlossen sind. Entwicklungsgeschichtlich stehen sie auf einer niedrigeren Stufe als die Bedecktsamer [Angiospermae]. Einige Koniferen haben keine Zapfen, sondern fleischige Früchte (z.B. Eiben und Wacholder).

Nacktsamer

Pflanzen, deren Samen nicht in einem Fruchtknoten eingeschlossen sind. Die Nacktsamer [Gymnospermae] gelten als phylogenetisch uneinheitlich, d.h. die einzelnen Gruppen haben sich vermutlich unabhängig voneinander entwickelt. Gymnospermen kennt man seit dem Paläozoikum. Damit sind sie mindestens 100 Millionen Jahre älter als die ersten Bedecktsamer [Angiospermae]. Die größte Gruppe der Nacktsamer sind die Koniferen, gefolgt von den Palmfarnen. Zu kleineren Randgruppen gehören Ginkgo, Ephedra, Gnetum und die ungewöhnliche Welwitschia.